“Ich gehe am Spiegel vorbei, bleibe davor stehen und denke mir: Wow, siehst du toll aus,” sagt Plus Size-Model Olivia Campbell in einem Interview mit Style Like U. Ein Mutter-Tochter Gespann steht hinter Style Like U und möchte mit dem Projekt Selbst- und Körperliebe / Bodypositivity fördern (nicht nur im Plus Size-Bereich).

Olivia Campell spricht in dem Interview über ihre Erfahrungen als “fettes” Kind, junge Frau und ihren Weg sich und ihren Körper schön zu finden und zu lieben. Das Wort “Fett” ist dabei für sie heute kein Problem mehr. Sie gibt dem Wort nicht mehr die Bedeutung, die es früher für sie hatte, als wildfremde Menschen auf der Straße sie als “fette Kuh” (oder schlimmeres) beschimpft haben.

Heute sagt sie: “Ich bin fett und das ist absolut ok so”. Sie spricht dabei etwas an, was in der öffentlichen Diskussion immer für Unverständnis sorgt: “Wie kannst du als fetter Mensch nur geliebt werden, wie dich nur selbst mögen, wie kann es sein, dass du Sex hast, dass dich Menschen als attraktiv empfinden…”

Wörter können eine mächtige Waffe sein. Sie können verletzen. Es kommt allerdings darauf an, welche Bedeutung ihnen beigemessen wird. Ist “Fett” ein gutes oder schlechtes Wort? Ist es schmerzhaft als “fett” bezeichnet zu werden? Was ist eigentlich so schlimm daran “fett” zu sein?

 

Mehr über Style Like U findet ihr hier: http://stylelikeu.com/about-us

Der Link zum Style Like U-Interview mit Olivia Campbell: https://www.youtube.com/watch?v=a17bAuSXr6k