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Auf den Straßen Italiens – eine Autoreise mit Share Now

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Auf den Straßen Italiens war ich in diesem Sommer unterwegs. Mit einem Mietauto von Share Now. Wir, mein Mann und ich, haben kein eigenes Auto und Car Sharing ist für uns eine angenehme und flexible Möglichkeit ein Auto zu nützen, wenn wir es brauchen. Eine Reise von einem Land ins andere, das hatten wir vorher allerdings noch nie mit dem Car Sharing Anbieter ausprobiert. Dabei ging es mir aber nicht nur um den Aspekt der Autoreise, sondern auch darum zu zeigen, ob und wenn wieviel Platz und Bequemlichkeit dicke Menschen in einem Auto haben können. Passt mein Bauch hinters Lenkrad, haben meine Beine Platz? Viele Fragen. Also Auto reservieren und los. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht…

 

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Eine Autoreise mit Share Now

 

Wo wollen wir hin? Die Frage war für uns recht schnell klar. Italien sollte es in diesem Jahr sein. Etwas Meer, ein bisschen Strand, viel Kultur und noch mehr köstliches Essen. Was darüber hinaus auch schnell klar war: wir werden nicht fliegen. Denn mein Mann weiß, wie gerne ich unterwegs bin und reise, wie ungern ich aber fliege. So ist mir eine fliegende Blechbüchse schlicht suspekt. Ja, ja, ich weiß ich übertreibe, verzeiht die Theatralik, aber fliegen gehört wirklich nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

 

An dieser Stelle gestehe ich etwas sehr Wichtiges: ich fahre nicht selbst Auto ;). Deshalb ist mein Ehemann der Fahrer gewesen, als aktive und interessierte Beifahrerin habe ich mich natürlich bei meinem Mann genau erkundigt, was ihm am Auto gut gefallen hat und was er vielleicht nicht so toll fand. Was das Platzangebot betrifft: natürlich habe ich auch den Platz hinter dem Lenkrad getestet. Reinsetzen geht ja ;).

 

Eine Frage der Nerven

 

Also gesagt getan, wir machen eine Auslandsreise mit Share Now. Doch Achtung, es ist nicht möglich in jedes beliebige Land zu verreisen. Von Österreich aus könnt ihr nach Deutschland, Frankreich, Liechtenstein, Luxemburg, Norditalien und in die Schweiz fahren und dort einige Tage verbringen. Da wir Italien als Reiseziel festgelegt hatten, war das kein Problem. Wir haben uns für die Vor-Reservierung eines Autos entschieden. Einerseits, weil dieser Service (der extra kostet) bequem ist, denn das Auto wird quasi vor die Haustür gebracht, andererseits wird der Mietwagen vor der Übergabe gereinigt. Bei einer Vor-Reservierung ist es allerdings nicht möglich den genauen Autotypen auszuwählen, nur eine Kategorie. Welches Auto man dann genau bekommt entscheidet der Zufall.

 

Wir hatten Glück: ein Fiat 500X für eine Italienreise, besser hätte es nicht sein können. Doch zurück zur Anmiete. Am Tag der Abreise bekamen wir eine Nachricht via Share Now App, der Wagen ist da, für uns 30 Minuten reserviert und kann sofort angemietet werden.  Mein Mann macht sich also auf den Weg zum Auto, will es anmieten und was passiert, es funktioniert nicht. 20 Minuten und etliche Fehlermeldungen später hängt mein armer Ehemann um 1 Uhr morgens in der Share Now Warteschleife. Das hat ja gut angefangen. Doch der Kundenservice war super nett und wir konnten das Auto dann doch noch anmieten. Damit war der Urlaubsantritt gerettet.

 

Rasch konnten wir den Wagen beladen, im geräumigen Kofferraum war Platz genug, und die Reise konnte los gehen.

 

 

ShareNow_Curvect_Kofferraum_leer   ShareNow_Curvect_Kofferraum

 

Autoliebe auf den ersten Blick

 

Dazu sei erwähnt: wir sind große Fans des Fiat 500X und schon öfter damit gefahren. Ausreichend Platz, bequem und es macht uns einfach Spaß damit zu fahren. Dann auch noch auf den Straßen Italiens mit einem Fiat, die Kombination war perfekt.

 

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Bequemlichkeit und Platz

 

Wie gesagt, ich mag das Platzangebot. Nichts ist zu eng, die Beinfreiheit ist sehr gut, die Sitze sind höhenverstellbar und können nach vor und zurück geschoben werden. Ebenso ist der Gurt lang genug, nichts engt ein. Auch hinter das Lenkrad habe ich mich gesetzt. Da auch dieses höhenverstellbar ist, haben meine Beine und Oberschenkel gut Platz gehabt, gleiches gilt für meinen Bauch – alles passte und nichts engte ein. Einzig wenn man ein Nickerchen im Auto machen möchte: richtig bequem ist es nicht, wenn man versucht die Rückenlehne umzulegen um eine eher liegende Postion einzunehmen, das war nur bedingt gut möglich. Sonst hatte ich aber kein ungutes oder beklemmendes Gefühl.

 

Denn nichts ist schlimmer, als wenn die Knie immer am Amaturenbrett anstoßen oder man bei geschlossener Autotür Platzangst bekommt. Das war hier so gar nicht der Fall. Was die Bequemlichkeit noch steigert: die Klimaanlage funktioniert einwandfrei. Wir waren zum Glück nicht bei der großen Hitzewelle im Hochsommer unterwegs, aber das Thermometer kletterte verlässlich immer noch über 30 Grad. Im Auto wurden wir aber gut abgekühlt, dazu war es nicht notwendig die Anlage auf vollen Touren laufen zu lassen. Sollte man ja auch nicht.

 

Meinem Mann wiederum hat besonders auch der Tempomat gefallen, besonders natürlich auf der Autobahn, auf der wir ja eine längere Strecke zurück gelegt haben war das Fahren für ihn so angenehmer. Ebenso angenehm: die Automatik, kein Schalten nötig.

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Auf den Straßen Italiens

 

Wer kennt italienische Gassen? Sagen wir mal so, da kann es ganz schön eng werden ;). Mit dem Fiat 500X ist sich aber alles gut ausgegangen und wir haben es sehr genossen damit über die Straßen Italiens zu fahren und auch öffentlich nicht angeschlossene Gegenden zu erkunden. Einzig das Navi hat uns manchmal zu schaffen gemacht, denn wir haben es mit unserem Handy verbunden, manchmal gab es aber kein Internet, dann mussten wir den Weg eher erraten.

 

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Ob rund um den Gardasee oder rund um Verona, wir waren beide sehr zufrieden und auch das Tanken klappte mit der Tankkarte, die im Handschuhfach zu finden ist, wunderbar. Wenn man einmal weiß, zu welchen Partnertankstellen man fahren kann (das am besten vor Fahrtantritt checken).

ShareNow_Curvect_Italien_Landschaft

Eine Frage der Kosten

 

Es gab wenig, was mich auf dieser Reise nervös gemacht hat, der Blick auf den Kilometerstand hat das allerdings schon geschafft. Denn Kilometer sind immer extra zu bezahlen. Mit 0,19 Cent/Kilometer (Stand August 2022) waren die Kosten recht überschaubar, doch wir hatten vor Mietantritt genau kalkuliert wie viel wir fahren können ohne einen bestimmten Betrag zu überschreiten. Was soll ich euch sagen? Natürlich hätten es leicht mehr Kilometer werden können. Nicht nur das, es wäre auch toll gewesen noch mehr zu fahren, doch das war uns dann schlicht und ergreifend zu teuer. Deshalb kam es auch genau aus diesem Grund zur einzigen Unstimmigkeit der Reise. Es hat uns einfach beide nervös gemacht. Mein Tipp hier: plant mehr Budget ein (klingt so einfach, ist es aber nicht immer….), denn es können immer Umwege entstehen. Ob man sich verfährt, oder einfach eine Strecke gerne weiterfahren möchte, weil die Gegend so schön ist.

 

So war die Umrundung des Gardasees leider nicht im Budget. Gut, ihr könnt auch das Auto auf einem Parkplatz stehen lassen und eines der Schiffe nehmen, die den Gardasse überqueren. Doch ich wollte doch für mein Video noch einige schöne Motive aufnehmen, aus dem Auto heraus… Naja, ich denke es ist auch so ausreichend Material zusammen gekommen. Das Video folgt in einigen Wochen. Hier kurz ein Eindruck meines Gemütszustandes zu besagtem Zeitpunkt ;).

ShareNow_Curvect_Bad Mood

 

Ihr seht, ich war begeistert. Davon aber einmal abgesehen, habe ich die Autoreise sehr genossen. Mit dem Auto entlegene Gegenden zu erkunden, zu bestimmen wann ich los fahre und wo ich stehen bleibe, das gefällt mir einfach sehr.

 

Gut, Autofahrten gehören nicht zu meinem täglich Leben, deshalb genieße ich es wahrscheinlich auch mehr, wenn ich die Möglichkeit habe. Wir wissen natürlich auch alle, dass wir Autofahrten einschränken sollten. Auch da kommt mir Car Sharing entgegen. Ich leben in einer Stadt mit einem sehr guten öffentlichen Verkehrsnetz, das macht Autofahrten für mich persönlich selten notwendig. So kann ich mir genau dann ein Auto mieten, wenn ich es wirklich brauche. Sonst habe ich keine Kosten und muss mir keinen Kopf machen.

 

 

Pro und Contra

 

Doch was spricht für eine längere Autoreise mit Share Now?

Pro

 

Definitiv die Flexibilität. Wie erwähnt, hatten wir ein Auto im Voraus reserviert, vor allem weil es bequem ist, wenn das Auto vor die Haustür gebracht und erst einmal sauber gemacht wird. Leider kann man das genaue Auto nicht auswählen. Es ist „nur“ möglich die Kategorie auszuwählen. Ob klein, mittel oder groß – diese Auswahl ist möglich. Wenn es also egal ist, welches Auto man genau bekommt, dann empfiehlt sich die Vorreservierung. Andererseits ist das Mieten des Autos bis zu 30 Tage auch ganz spontan möglich. Ihr entscheidet: „Wir wollen jetzt los“, dann könnt ihr euch ein Auto in der Nähe aussuchen, mieten und los fahren.

 

Die Autos sind gut ausgestattet: Klimaanlage, Tempomat sorgen für ein gewisses Maß an Bequemlichkeit. Nicht zu vergessen das Platzangebot. Natürlich kommt es dabei immer auf die ausgewählte Autokategorie an. In Zeiten von Corona finde ich es auch sehr angenehm sozusagen „alleine“ zu verreisen. Keine anderen Mitreisenden, außer in diesem Fall natürlich meinem Mann ;).

 

ShareNow_Curvect_Bobby at work

Contra

 

Etwas nervenaufreibend war die Tankfrage. Wir haben uns vorab genau erkundigt, deshalb wussten wir, wo wir in Italien tanken können. Denn die Info auf der Share Now Website stimmt hier nur bedingt und auch in der App werden die Tankstellen nicht angezeigt, wenn man in ein anderes Land reist. Das ist stark überarbeitungsbedürftig, hier sollten die Informationen weit besser sein. Falls es euch interessiert: in Italien könnt ihr, wenn ihr mit einem Share Now Auto aus Österreich anreist, bei Eni-Tankstellen tanken.

 

Dazu gesagt sei auch: das Mieten eines Share Nows für einen längeren Zeitraum ist kostspielig. Als Inhaberin eines Businessaccounts zahle ich für die Anmietung deutlich weniger. Die reine Mietgebühr/Tag beträgt hier nur 50 Prozent des Preises für Privatkund:innen. Doch Versicherung, extra Kosten für Auslandsreisen oder auch die Versicherung für Zweitfahrer und Kilometergeld kommen hier für alle noch dazu. Somit ist es für mich als Businesskundin nicht ganz so kostenintensiv. Zu bedenken an dieser Stelle: wir haben kein Auto, also das ganze Jahr über sonst keine Autokosten. Somit „nur“ höhere Kosten für die Zeit der Miete, diese müssen aber natürlich im Urlaubsbudget mit eingerechnet werden.

 

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Ein Tipp zum Schluss

 

Mit einem unbekannten Auto in Urlaub zu fahren ist nicht nur ein angenehmes Abenteuer, man sollte sich auch vorbereiten. Mietet den Autotyp doch schon vorher einmal, macht euch mit dem Auto vertraut, bevor ihr unbekannte Straßen und Gassen erkundet. Darüber hinaus: achtet bei der Anmiete darauf, ob es Kratzer oder Beschädigungen am Auto gibt und haltet diese bei Bedarf mit der Kamera fest, sodass ihr nicht bei der Rückgabe fälschlicher Weise Reparaturkosten übernehmen müsst. Ihr könnt in der Share Now App auch checken, ob etwaige Beschädigungen bereits vermerkt sind. So könnt ihr beruhigt euren Urlaub antreten.

 

Würde ich also wieder mit Share Now in Urlaub fahren? Mein Bauchgefühl sagt ja (blöder doppeldeutiger Scherz..sorry..). Denn mein Bauch und der Rest meines Körpers hatten bequem Platz und das Autofahrerlebnis war für den autofahrenden Mann und mich als Beifahrerin sehr angenehm. Allerdings ist es natürlich immer eine Kostenfrage, auch die Automiete wird teurer und so muss ich schauen, was möglich ist. Darüber hinaus kann man mit Share Now ja nur in bestimmte Länder fahren, das schränkt die Urlaubslandwahl natürlich ein. Wenn es aber möglich ist, dann verreise ich sehr gerne wieder mit Share Now.

 

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Mehr Infos findet ihr auf der Share Now Website – www.share-now.com/at/de – und in der App. Danke für die Zusammenarbeit!

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