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Ein gutes Gefühl, den Sonnenaufgang zu beobachten. Dabei zwitschern die Vögel und es ist sonst ganz ruhig. Ein gutes Gefühl zu haben ist nicht immer einfach. Denn gerade zurzeit können negative Gedanken oder Emotionen überhand nehmen. Doch genug Negatives dachte ich mir vor einigen Tagen. Genug Gegrübel. Es ist Zeit für gute Gefühle. Anbei also, was ich gerade tue, um mich gut zu fühlen. Vielleicht ist ja an dieser Stelle auch der ein oder andere Tipp für euch dabei.

Gefühl_Bobby_Brille

Lachen

Wie heißt es so schön? Humor ist wenn man trotzdem lacht. Da ist etwas Wahres dran. Denn Lachen hilft, lenkt ab und unterstützt dabei schwierige Situationen besser zu meistern. Deshalb schaue ich mir ganz bewusst Filme oder Kabarettprogramme etc. an, die mich amüsieren und zum Lachen bringen. Dabei bin ich auf den Player des Globe Wien gestoßen.

Ob Kabarett oder Theaterstück, Michael Niavarani und Co. bringen mich immer zum Lachen. Doch halt, ganz wichtig, Künstler mögen hilfreich sein, aber meine Freundinnen sind es noch viel mehr. Galgenhumor macht sich nämlich unter uns breit. Herrlich können wir so (stundenlang) vor uns hin witzeln. Bis mir die Tränen über die Wangen rollen und mir der Bauch weh tut vor lauter lachen. Herrlich.

Kontakt

Da haben wir auch schon einen ganz wichtigen Punkt. Ein gutes Gefühl habe ich auch dann, wenn ich mit FreundInnen sprechen kann. Wenn ich mit anderen reden, mich austauschen kann. So sehr ich mit meinem Mann auch stundenlang diskutieren kann, reden und lachen, meine FreundInnen fehlen mir doch sehr. Denn schließlich sind sie Teil meiner selbst gewählten Familie und so Menschen, die mir sehr sehr wichtig sind.

Auch wenn persönlicher Kontakt natürlich am Schönsten ist, so ein Videoanruf tut schon gut. Wahrscheinlich auch deshalb, weil wir über die ungewohnte Situation uns beim Telefonieren auch sehen zu können, lachen müssen. Da begrüßt dich dann zum Beispiel plötzlich eine Freundin mit Lockenwicklern im Haar. Einmal etwas anderes ;). Kurz gesagt: wir schreiben uns, wir telefonieren, wir skypen (oder zoomen), wir sind in regem Kontakt miteinander.

Die ominöse Nagellacksammlung

An dieser Stelle verrate ich euch ein wenig gut gehütetes Geheimnis: ich bin ein Make-up Junkie. Vor Kurzem habe ich auf Instagram meine Nagellacksammlung gezeigt und eine befreundete Bloggerin meinte, dass ich mir in den nächsten Wochen jeden Tag die Nägel neu lackieren könnte, ohne dass mir die Nagellackfarben ausgehen. Damit hat sie wohl recht. Doch nicht nur eine Unzahl an Nagellackfläschchen kann ich mein eigen nennen.

Lidtschattenpaletten, Highlighter, Lippenstifte, Lipglosse, Rougetöne in allen Farben des Regenbogens – meine Beautysammlung erlaubt mir exzessives Styling. So stehe ich gerne stundenlang vorm Spiegel und probiere mal Neues aus. So ein bisschen Farbe im Gesicht macht mir Spaß und roter Lippenstift hilft einfach immer meine Stimmung zu heben. Dabei mag ich es aber auch, dass ich tagelang gar kein Make-up tragen “muss”. Mal so, mal so.

Gefühl_Bobby_Ganzkörper

Durch die Wohnung tanzen

Vor Kurzem habe ich ja vom mich völlig wahnsinnig machenden Selbstoptimierungswahn in Coronazeiten geschrieben. Da gehören auch exzessive Sportprogramme dazu. Während ich mich also immer noch dem morgendlichen Yogavideo verweigere hilft mir eine Sache dabei nicht nur mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, sondern auch mich gut zu fühlen: exzessives durch die Wohnung tanzen.

Kopfhörer auf (schließlich will ich meine Nachbarn ja nicht taub machen) und Musik an. Einmal so richtig abshaken sozusagen. Hilft, macht Spaß und setzt Endorphine frei. Gibt mir einfach ein gutes Gefühl.

Nächtliche Spaziergänge

Wohl nicht nach jedermans Geschmack, aber für mich Nachteule eine Wohltat sind Spaziergänge spät Abends oder eben in der Nacht. Es ist kaum jemand auf der Straße, so muss ich also niemandem ausweichen und die Gegend rund um meine Wohnung gehört ganz mir. Nun nicht nur, denn ich bin ja nicht alleine unterwegs. Mein Mann und ich laufen gemeinsam Hügel rauf und runter, reden über alles Mögliche (im Gehen redet es sich seltsamer Weise sehr gut) und kommen so aus unserer Wohnung raus.

Die frische Luft und die zusätzliche Bewegung helfen, dass uns nicht ständig die Decke auf den Kopf fällt. By the way: es muss natürlich kein nächtlicher Spaziergang sein ;). Wahlweise kann auch ein Spaziergang am Tag natürlich helfen. Ich bin einfach nachteulisch.

Onlineshopping

Ja, ja und ja, shame on me. Ich bin eine Online Shopperin. Schon vor Corona gewesen. Das liegt einerseits daran, dass es einfach in meiner Kleidergröße in Geschäften nicht immer etwas gibt, das meinen Geschmack trifft. Andererseits ist Kleidergröße 52 auch nur sehr begrenzt in Geschäften einkaufbar. Plus Size Boutiquen gibt es zwar in ganz Österreich, dennoch ist die Einkaufsmöglichkeit für Plus Size Kleidung nicht so vielfältig wie für straight sizes.

So vertreibe ich mir die Zeit damit, durch Online Shops zu stöbern. Dabei kaufe ich allerdings nicht unbedingt ein. Ich schaue mir alles an, lass mich inspirieren und lenke mich so auch ab. Hier geht es nicht um den ständigen Konsum (ein ganz anderes Thema). Denn den brauche ich nicht. Die (Plus Size) fashionmäßige Inspiration allerdings schon.

Übrigens: die wiener Plus Size Boutique Grandios bietet jetzt auch die Möglichkeit an online zu shoppen. Österreichs erster Boutique Plus Size Onlineshop sozusagen. Eine (noch) kleine aber feine Auswahl des aktuellen Sortiments könnt ihr hier finden. Auch das vintage inspirierte Label Frl. Else Vintage bietet einen Onlineshop mit aktuellen Designerstücken an. Noch ein Plus Size Designertipp an dieser Stelle: das nachhaltige Label von Designerin Miriam Jezek – Grandstyles

Auch hier gibt es einen Onlineshop. Für außergewöhnlichere Inspirationen schaue ich übrigens gerne bei der in München lebenden Designerin Katja und ihrem Label Mable vorbei. Im Onlineshop von Mable findet sich ausgefallenere All Size Fashion. Darüber hinaus stöbere ich immer gerne bei Asos Curve oder auch dem Plus Size Sortiment von Zalando.

Auch Schmückendes inspiriert mich und macht mir gute Laune. Deshalb checke ich immer mal wieder den Onlineshop von Edita Rosenrot. Sie ist nicht nur eine liebe Freundin, sondern auch kreative Designerin. Ihr seht schon, ich hole mir Inspirationen aus allen Ecken ;). Doch was soll ich sagen, Plus Size Mode & Accessoires, all das gibt mir ein gutes Gefühl.

Gefühl_Titelbild_Bobby im Jumpsuit

 

Inspirierendes

Darüber hinaus nehme ich mir die Zeit und stöbere durch Modemagazine die liegen geblieben sind oder durch alte Fotos. Letzteres finde ich spannend, weil ich einige Looks schon total vergessen hatte. Einem Revival steht somit nichts mehr im Weg ;). Lesen oder auch in einem Magazin schmökern gehören zu den Dingen, dir mir immer schon ein gutes Gefühl gegeben haben.

Dabei lasse ich mich von Bildern und Geschichten inspirieren und komme so selbst auf neue Ideen.

Neue Ideen

Weil wir gerade beim Thema sind (und es Zeit wird diesen Artikel zu einem Ende zu bringen): neue Ideen entwickeln. Das gibt mir wirklich ein gutes Gefühl. In den ersten Wochen der Quarantäne war ich noch zu sehr mit dem “was ich gerade an Möglichkeiten verloren habe” Denken beschäftigt. Da sprachen wohl eher Panik und Angst aus mir. Mittlerweile hat sich das jedoch geändert. Immer mehr denke ich darüber nach, wie meine berufliche Zukunft in einer so ungewissen Zeit aussehen kann.

Dabei fällt mir auf, dass es immer noch Möglichkeiten gibt. Auch wenn sich unser aller Leben verändert hat. Nach wie vor bestimmt das Thema Plus Size mein Leben und das soll auch so bleiben. So setze ich mich vor meinen Laptop, spreche mit Freundinnen und spinne neue Ideen und plane neue Projekte. Ja, ich führe sogar wieder Interviews. Via Videotelefonie.

Gefühl_sich wohlfühlen

Ein gutes Gefühl

Denn es gibt noch einiges zu zeigen, zu sehen und zu tun. Mit einem positiveren Blick in die Zukunft, auch wenn Angst noch immer eine gewisse Rolle spielt. Ein gutes Gefühl hat wieder die Oberhand übernommen und das soll auch so bleiben.

 

 

PS: Ach noch was: ich backe, backen scheint mich auch gut abzulenken und natürlich der genüssliche Verzehr des Backwerks im Anschluss. Das darf ich nicht vergessen ;)…

 

PPS: FROHE OSTERN ihr Lieben!

 

*ohne Auftrag, ein paar Tipps