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Eine extra  Steuer auf Kleidung für große Größen? Dass für Kleidung ab einer gewissen Konfektionsgröße gerne auch mal höhere Preise verlangt werden ist Realität. Doch eine Diskussion im englischen Frühstücks-TV geht noch etwas weiter. Mehr Stoff wird zur Produktion von Kleidung in Plus Sizes benötigt, so Lizzie Cundy.  Die Fernsehmoderatorin tritt generell für höhere Preise für Kleidung in größeren Größen ein. Bei einer Morgenshow im englischen Fernsehen, am vergangenen Montag, sorgte sie so für eine heftige Kontroverse.

So schlug sie auch vor, dass Frauen, die auf Grund medizinischer Umstände dick geworden sind, von dieser “Steuer für Dicke” ausgenommen sein sollten.

Hitzige Diskussion

“Es braucht mehr Zeit, mehr Material um Plus Size Kleidung herzustellen”, meint Lizzie Cundy und tritt im britischen TV so generell für höhere Preise für Kleidung in größeren  Größen ein. Dies sorgte für eine hitzige Diskussion im Fernsehstudio über Ungerechtigkeiten gegenüber dicken Menschen.

Plus Size Steuer

Wobei Lizzie durchaus für einen Kompromiss bereit ist. So ist für sie dick sein auf Grund einer Erkrankung ein Grund zur Ausnahme dieser Steuer für große Größen.

Der Vorschlag von dicken Menschen zusätzlich Geld für Kleidung oder auch medizinische Behandlungen zu verlangen ist nicht neu. Doch ist er für Viele immer wieder aufs Neue schockierend.

Dicke sollen zahlen

Vor Allem auch im medizinischen Bereich. Hier gibt es auch von Seiten der Politik vermehrt Vorschläge. Wie etwa die Erhöhung von Kosten bei der Gesundheitsvorsorge für dicke Menschen. Dies geht sogar bis hin zur Behandlungsverweigerung bei Übergewicht.

Diskussionen wie die im britischen Fernsehen gehen also eigentlich weit tiefer, als es im ersten Moment den Anschein hat.

 

Was meint ihr? Machen euch diese Diskussionen Angst oder haltet ihr manchen Vorschlag sogar für nützlich und gut?

Mehr zur Diskussion auf ITV: http://www.dailymail.co.uk/femail/article-5076753/ITV-Good-Morning-Britain-plus-size-clothing-Piers-Morgan.html