Nur kurz wollte ich erst mal “reinlesen” als ich Alexandra Götzes Buch “Ich liebe meinen Job!” im Postkasten fand.

Kurz…drei Stunden später war ich auf der letzten Seite angekommen und hatte das Buch in einem durch gelesen.

Was das Buch so leicht lesbar macht? Sicher erst einmal der Stil, die Sprache ist locker flockig. Der Erzählstil nicht langatmig und träge. Je mehr ich gelesen habe, desto mehr konnte ich die Protagonistin des Buches “Bea” auch verstehen, ihre über Jahre antrainierten Verhaltensmuster erkennen und es begann das, was Frau Götzes Buch sicherlich am meisten ausmacht: die Identifikation, das Übertragen auf das eigene Leben.

Wer war nicht schon einmal unzufrieden in seinem Job, wer kennt das nicht, wenn sich Vorgesetzte und Kollegen quer stellen, Situationen schwieriger machen und einem die eigene Tätigkeit dadurch als Belastung und nicht als Berufung erscheint.

Was aber, wenn gar nicht die anderen das Problem sind, sondern man selbst die Ursache für Fehlverhalten und Missverständnisse ist?

Das ist die Frage der sich die Protagonistin von “Ich liebe meinen Job!” stellen muss. Wie sie diese Herausforderung bewältigen wird bleibt offen. Das Buch zeigt nicht die letztendliche Lösung sondern den Weg zum Erkennen des Problems und das, kann ja auch schon eine Lösung sein.

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“Ich liebe meinen Job!” – das kann ich für mich täglich mit Ja beantworten. Das war aber nicht immer so, vor einiger Zeit habe ich beschlossen neu zu beginnen, mich aus einem starren beruflichen Rahmen in die Selbstständigkeit zu  begeben. Ein Wagnis, ein großer Sprung, auch hier ist der Ausgang noch ungewiss. Alexandra Götzes Buch hat mir aber einmal mehr vor Augen geführt, wie glücklich ich mich schätzen darf dieses Wagnis eingehen zu können und aus einer Berufung einen Beruf zu machen.

Schon der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht und so habe ich nur zu gerne bei der Blogparade mitgemacht, an der viele unterschiedliche Frauen teilgenommen haben. Ich bin das Schlusslicht des Reigens. Da Geschmäcker und Meinungen aber immer unterschiedlich sind, ist es für euch vielleicht spannend auch einige der anderen Eindrücke nachzulesen:

 

 

 

Das Buch wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung!